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Rheinland

151 x Rheinland – Attraktionen, Sehenswürdigkeiten und Highlights – Architektur, Kulturdenkmäler und Natur - Schlösser, Museen und 4 x Weltkulturerbe am Rhein zwischen Schloss Bensberg und Bingen mit Köln, Bonn, Siebengebirge, Eifel, Ahr und Nürburgring.


   


Neujahr
© Bild - Michael Sondermann



© Orth-Haus

Neujahr

Prosit Neujahr - Das Rheinland begrüßt das neue Jahr... Lebensfreude pur…gefeiert wird im Rheintal zu jeder Gelegenheit…die traumhafte Landschaft animiert...

   

 

Neujahr war in der Geschichte und ist auch heute noch weniger ein kirchliches als ein weltliches Fest. In Rom fanden zu diesem Anlass ausschweifende Feierlichkeiten mit Essgelagen, Trinkgelagen und Opfergaben statt. Von den Christen wurde dieses heidnische Treiben zunächst gänzlich abgelehnt. In der Bevölkerung blieben die römischen Neujahrsbräuche aber auch erhalten, als das Christentum im 4. Jahrhundert zur römischen Staatsreligion und damit zu einer Massenbewegung geworden war. Die Kirche in Rom versuchte gegen diese Bräuche und Riten anzugehen, indem sie den Neujahrstag zum Bußtag und Fasttag erklärte. Doch weder Mahnungen noch Drohungen fruchteten. Gegen Ende des ersten Jahrtausends entwickelte sich sogar ein Narrenfest, das an Neujahr und in den ersten Tagen im Jahr mit Maskeraden, dekadenten Liedern und unzüchtigen Tanzveranstaltungen begangen wurde. Noch lange hielt sich dieses Narrenfest, bei dem auch Gottesdienste parodiert wurden und niedere Kleriker sich als Narrenbischöfe verkleideten. In Paris hielt dieses Narrenfest bis ins 15. Jahrhundert an. Obwohl jeder, der bei diesem Treiben mitmachte, mit der Exkommunikation rechnen musste. Als die Kirche einsehen musste, dass das Volk nicht vom fröhlichen und ausgelassenen Feiern an Neujahr abzubringen war, versuchte sie andere Wege zu gehen.

 

 

Indem sie im 13. Jahrhundert das Fest der Beschneidung des Herrn auf den 1. Januar verlegte, wollte sie dem Neujahrsfest ein christliches Gepräge geben. Die biblische Grundlage für die Wahl dieses Tages findet sich im Neuen Testament bei Lukas 2,21, wonach der kleine Jesus acht Tage nach der Geburt beschnitten wurde. Mit dem 1. Januar endet ja die Weihnachtsoktav. Zunehmend wurde das Neujahrsfest auch mit dem Marienkult verbrämt. Dennoch können alle kirchlichen Bemühungen gegen das heidnische Neujahrsfest im Laufe der Geschichte als gescheitert betrachtet werden. Die heutigen Bräuche und Riten zum Jahreswechsel, Silvester und Neujahr, basieren zu einem Großteil auf den altrömischen und zum Teil auch auf germanischen Riten, wenn sie sich auch eher in die Abend- und Nachtstunden des Silvestertags verlagert haben. Ausgelassenes Feiern, Essen und Trinken, Tanzen usw. gehören ebenso zu einer Silvesterparty, einem Silvesterball oder einer Silvestergala wie das Silvesterfeuerwerk, Silvesterschießen oder das Neujahrsschießen zur Begrüßung des neuen Jahres. Auch abergläubische Ängste und Hoffnungen sind mit dem Jahreswechsel verbunden.

Zitat aus silvestergruesse.de

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